Es hört nicht auf!

Aufgenommen am 09.09.21 um 14.00 Uhr

Bei so viel Dreistigkeit des Betreibers der hiesigen Asphaltmischanlage und der Duldung dieses Zustandes bzw. der augenscheinlichen Untätigkeit der Überwachungsbehörde (LLUR = Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume) fehlen uns die Worte!

Ist der Erhalt der Gesundheit der Wahlstedter es nicht wert, dass endlich Massnahmen ergriffen werden, damit solche Aufnahmen der Vergangeheit angehören!

Es grüßt

Ihr Bürgerprotest-Asphaltmischanlage-Wahlstedt

Dringend empfohlen

Das Tragen von Mund-/Nasenschutzmasken ist für Wahlstedter Bürger nicht nur wegen Corona ratsam. Auch, wer sich in der Nähe der hiesigenAsphaltmischanlage aufhält, sollte an Werktagen diese lieber tragen.

Aber sehen Sie selbst:

Die Frage ist: Was wird da in die Doseure geschüttet?

Bleiben Sie gesund!

Es grüßt

Ihr Bürgerprotest Asphaltmischwerk Wahlstedt

100%ige Steigerung

Die Anwohner des hiesigen Asphaltmischwerkes waren immer der Meinung, dass die Belastungen durch den Betreiber dieses Werkes nicht mehr zu steigern seien, aber sie werden seit dieser Woche eines Besseren belehrt!

Am Dienstag, den 17.08. wurden wieder Materialien per Eisenbahn angeliefert. Damit begann das Leid der Anwohner. Es folgte ein überaus lautstarker Entladevorgang der Waggons. Der Baggerfahrer gab sein Bestes, um den maximalen Lärmpegel zu erreichen! Ein ständiges Scheppern und Knallen, begleitet von dem fröhlichen Gehupe der LKW, die das Material weiter transportierten, sowie das fortwährende Tuckern der Lok, war den ganzen Tag über zu hören. Eine nicht zu ignorierende Geräuschkulisse, weit über dem zulässigen Lärmpegel.

Eine Frechheit hoch drei! Wo ist in solchen Fällen das LLUR, das für die Vermeidung solcher Lärmquellen zuständig ist?

Wer stellt den Baggerführer? Wer hat diesen, wie versprochen geschult, im Hinblick auf das angrenzende Wohngebiet?

Bemerkung einer Anwohnerin:

„So laut wie heute war die Bahnentladung noch nie. Das hört sich an wie heftiger Donner, Schall inklusive. Schade, nach wochenlanger Produktionspause ist wieder alles beim Alten! Lärm (auch Radlader volle Pulle in action) und dunkelgraue Stinkewolken aus dem Schornstein (schwebt alles Richtung Osten/Friedhof). Durch den starken Wind ziehen auch wieder Schwaden von weißen Sanden durch die nähere Umgebung

Und da sind sie wieder, die Belastungen für die Anwohner: Lärm, Staub und Gestank. Nichts, aber auch gar nichts ändert sich. Das Versagen der Überwachungsbehörde (LLUR) ist nicht wegzudiskutieren.

Die Frage ist: Wie lange noch müssen die Anwohner der hiesigen Asphaltmischanlage und des angrenzenden Baustoffbetriebes diese massive Einschränkung ihrer Lebensqualität hinnehmen?

Am Mittwoch, den 18.08. mussten die Anwohner/Wahlstedter „nur“ den Gestank ertragen. Bis spät in die Abendstunden qualmten die unter schwarzem Material „versteckten“ Fehl-/Restchargen stinkend vor sich hin. Auch nach Betriebsschluss endet die Geruchsbelastung für die Anwohner nicht.

Es reicht einfach!!!!

Und weil es so „schön“ ist, gab es heute, am Donnerstag, den 19.08. Nachschlag: Entladelärm in Kombination mit dem Gestank während des Betriebes der Asphaltmischanlage, das sog. Worst Case Scenario!

…….und bei diese Belastungen sollen die Anwohner/Wahlstedter immer hübsch fröhlich bzw. gesund bleiben…….

Wie denn?

Es grüßt

Ihr Bürgerprotest-Asphaltmischwerk-Wahlstedt

P.S: Aufgrund technischer Probleme können wir Ihnen nicht wie gewohnt Videomaterial zu unserem Beitrag zur Verfügung stellen. Es gibt dieses aber und wir werden es sobald wie möglich auf unserer website veröffentlichen.

Schlimmer geht immer

Am Dienstag, den 04.08.21 ist es dem Bahnentladungsteam der Firma Wegener  wieder einmal gelungen, den Lärm bei der Entladung der Eisenbahnwaggons, die wahrscheinlich Materialien für den Baustoffhandel Wegener lieferten, zu steigern.

Zu dem extremen Poltern, das der Bagger bei der Entladung verursachte, gesellte sich ein hoher, nervender Quietschton, der kaum auszuhalten war.                

Ist der Firma Wegener das Geld ausgegangen, sodass sie nicht einmal mehr ein paar Cents übrig hat, um Öl zu kaufen, um dieses Quietschen zu beseitigen?

Auch das Tuckern der Lok trug zu dem Gesamtlärm bei.

Wieder einmal hat man sich gefragt, wo denn das LLUR (die Überwachungsbehörde für derartige Lärmbelästigungen) ist, um so einen Lärm zu unterbinden?

Aber hören Sie selbst und machen Sie sich ein Bild.

Ohne Worte

Trügerische Gartenidylle in der Stadt im Grünen

Sommerliche Grüße

Ihr Bürgerprotest Asphaltmischwerk Wahlstedt

Ein kurzer Gruß

Liebe Wahlstedter, liebe Anwohner des Asphaltmischwerkes, liebe Mitglieder unseres Bürgerprotestes,

wir genießen momentan die schöne Sommerzeit ……und wie durch ein Wunder…..ohne Gestank vom hiesigen Asphaltmischwerk.

Lärm gibt es leider immer noch, immer dann, wenn Material über das Bahngleis angeliefert wird. Dieser Lärm ist immer noch von der Sensibilität des Baggerfahrers abhängig, der die Entladung tätigt. Manch einer weiß sicherlich nicht einmal, wie man „Sensibilität“ schreibt, denn bei der Entladung vor einer Woche (Do, den 22.07.21) schepperte und knallte es wieder sehr heftig.

Da es momentan sehr windig ist, ist der Staub leider auch wieder ein Thema, auch wenn er von den Halden hinter dem Asphaltlabor kommt, aber Staub ist Staub und da nützt es auch nichts, wenn man vor den Doseuren sporadisch bewässert!

Aber wir wollen nicht undankbar sein und genießen einfach das meist gute Wetter ohne Asphaltgestank….so lang es dauert!

Wir hoffen, Sie haben auch eine schöne Sommerzeit!

Wir melden uns sobald es Neuigkeiten gibt, sowohl gute als auch schlechte.

Unser Bürgerprotest  ,,is watching the“ Asphaltmischwerk.

Bleiben Sie gesund!

Es grüßt

Ihr Bürgerprotest Asphaltmischwerk Wahlstedt

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe

Die Feuerwehr in Ostholstein macht sich Sorgen um die krebserregenden Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK).

In einem Artikel der LN vom 11.07.21 informiert Marcus Bätgen von der Initiative ,,Feuerkrebs“ über die Gesundheitsgefahren durch PAK.

Zu lesen unter: https://www.ln-online.de/Lokales/Ostholstein/Feuerkrebs-Wie-die-Feuerwehren-in-Ostholstein-ihre-Einsatzkraefte-schuetzen

Wir fühlen uns in unseren Ängsten über die PAK, die über den Schornstein des hiesigen Asphaltmischwerkes abgeleitet werden, durch diesen Artikel abermals bestätigt und registrieren mit Entsetzen, was allem Anschein nach, über die Einwohner der Stadt Wahlstedt verteilt wird, ohne dass sie sich in irgendeiner Weise schützen können. Am Schlimmsten sind demnach die Kinder des in unmittelbarer Nähe befindlichen Kindergartens des Kinderschutzbundes in der Dr.-Hermann-Lindrath-Straße betroffen!

Kann man, wenn man diesen Artikel gelesen hat, überhaupt noch in irgendeiner Weise verantworten, dass auf dem Gelände dieser Kita oder im Waldkindergarten (je nach vorherrschender Windrichtung) Kinder spielen?

Schon beim Anheizen des Werkes mit Braunkohlestaub können jede Menge PAK freigesetzt werden!

Anfeuerung am frühen Morgen

Wie lange werden die Verantwortliche noch die Augen vor der Gefahr für die Kindergartenkinder und die Wahlstedter Bevölkerung verschließen (können) und wie wird man mit Spätfolgen umgehen?

In dem Artikel in der LN wurde darauf aufmerksam gemacht, wo überall krebserregende Stoffe lauern und wie sie von unserem Körper aufgenommen werden.

Laut Bundesumweltamt werden bei jedem Verbrennungsprozess von organischen Materialien (Holz, Kohle, Öl oder Diesel) polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe durch den entstehenden Ruß freigesetzt.

Bei der Anfeuerung einer Asphaltmischanlage durch Braunkohlestaub, entstehen ebenfalls PAK, die über den Schornstein in die Luft abgegeben werden.

Diese PAK können vom Körper über die Haut, den Mund oder die Nase aufgenommen werden.

Die deutsche gesetzliche Unfallversicherung hat daher Feuerwehrmännern, die im Einsatz waren, empfohlen, noch am Einsatzort ihre Berufskleidung auszuziehen und Hände, Hals, Nacken und Gesicht gründlich zu waschen. Sprich: sich zu dekontaminieren.

Wacht vielleicht irgendjemand in Wahlstedt (außer dem Bürgerprotest und seinen Mitgliedern) auf und fordert zuverlässige Messdaten (und keine geschönten Prognosen) darüber, was da an schwarzem Qualm und Schadstoffen über den Schornstein der Asphaltmischanlage in die Umgebung abgegeben wird? Eine stationäre Schadstoffmessung über einen längeren Zeitraum würde hierüber Auskunft geben. Zu teuer? Was ist die Gesundheit der Bevölkerung wert?

Emissionen bei laufendem Betrieb

Liebe Politiker, es ist Wahljahr. Ist keine Partei bereit, sich den vorherrschenden Missständen bezüglich dieser Schadstoffe anzunehmen, zuverlässige längerfristige Schadstoffmessungen durchzuführen und nicht nur Bodenproben in tiefer gelegenen Bodenschichten zu nehmen, die innerhalb der Grenzwerte liegen? und ins Konzept passen? Welche Partei fühlt sich wirklich als Vertretung der Bürger und nicht nur also Mittel zur Selbstverherrlichung?

Vielleicht könnte, wie in dem Artikel beschrieben, auch für die Kita-Kinder ein Anhänger für eine Kita-Hygiene aufgestellt werden, in dem die Kinder dekontaminiert werden, bevor sie nach Hause gehen? Wo ein Bauwagen Platz hat, ist doch sicherlich auch für solch einen Anhänger Raum und außerdem könnte man über das Stadtgebiet verteilt ebenfalls solche Anhänger aufstellen, in denen sich die Einwohner dekontaminieren könnten, wenn es mal wieder widerlich in Wahlstedt stinkt.

Wir wünschen Ihnen einen guten Start in die neue Woche!

Bleiben Sie gesund…irgendwie…

Ihr Bürgerprotest Asphaltmischwerk Wahlstedt

Aus der Traum…..

Nachdem wir in unserem letzten Beitrag auf dieser Website mitgeteilt hatten, dass das hiesige Asphaltmischwerk scheinbar einen Hitzekoller erlitten hatte, weil es längere Zeit nicht in Betrieb war, müssen wir leider feststellen, dass die Reha/Verjüngungskur der Anlage gründlich misslungen ist.

Bereits in der letzten Woche (KW25) lief das Werk, wobei wir fast keinen Gestank bemerkt haben. Dies könnte allerdings auch der vorherrschenden Windrichtung geschuldet sein.

Seit dieser Woche (KW 26) werden die Anwohner und Wahlstedter wieder durch teilweise massiven Gestank belästigt!

Hoffnung hatten wir durch ein Gerücht, wonach der Betreiber tatsächlich Geld in die Hand nehmen wollte, um in teureres, weniger stinkendes Bitumen zu investieren.Wie die aktuellen Gestanksattacken zeigen, entsprach dieses Gerücht entweder nicht der Wahrheit oder die Massnahme wurde nicht umgesetzt. Schade….

Wieso stinkt es wieder so?

Bereits im letzten Jahr wurde Qualm bemerkt, der nicht, wie in den behördlichen Auflagen beschrieben, über den Schornstein abgeleitet wird, sondern kurz davor seitlich austritt. Dieser Zustand ist aktuell wieder zu beobachten. (s. Video)

Könnte das eventuell die Ursache für diesen massiven Gestank sein?

Man muss schon genau hinschauen: Unterhalb der oberen Hälfte des Schornsteins tritt Qualm aus…..

Wir wissen es nicht und bekommen darüber auch keine Auskunft, sind aber nach wie vor die Leidtragenden.

Den Sommer bei gesunder, frischer Luft im eigenen Garten genießen zu dürfen, bleibt für uns wieder einmal leider nur ein Traum.

Es war zu schön, um wahr zu sein!

Danke, auch im Namen unserer Kinder, an die Firma Wegener für die Zerstörung dieses Traumes und die Einschränkung unserer Lebensqualität in dieser Sommer- und Ferienzeit!

Ihr Bürgerprotest Asphaltmischwerk Wahlstedt

Bleiben Sie gesund!